Musikverein „Augsfelder Musikanten“
Sitz: Augsfeld


Beschlossen auf der Mitglieder-/Gründungsversammlung am 31. Oktober 2015 in Augsfeld.
Alle Bezeichnungen betreffen sowohl die weibliche als auch die männliche Form.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „Augsfelder Musikanten“ (nachfolgend kurz „Verein“ genannt) und
hat seinen Sitz in Augsfeld.
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr


§ 2 Zweck und Ziele
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2. Der Verein dient der Förderung von Kunst und Kultur, der Erhaltung der Blasmusik sowie der
Pflege des damit verbundenen heimatlichen Brauchtums.
3. Diesen Zweck verwirklicht der Verein insbesondere durch:
a) Die Förderung der Aus- und Fortbildung von Musikern und Jungmusikern.
b) Die Unterstützung der musikalischen (fachlichen) Jugendarbeit und der überfachlichen
Jugendpflege der eigenen Nachwuchsorganisation.
c) Die Durchführung von Konzerten und sonstigen kulturellen Veranstaltungen.
d) Die Mitgestaltung des öffentlichen Lebens in der Gemeinde durch die Mitwirkung an
Veranstaltungen kultureller und kirchlicher Art.
4. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und religiösen
Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.
5. Der Verein ist Mitglied im Blasmusikverband „Nordbayerischer Musikbund“.


§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Die satzungsgemäß bestellten Amtsträger des Vereins (Vorstandsmitglieder) üben ihr Amt ehrenamtlich
aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann eine angemessene Aufwandsentschädigung
gezahlt werden, die nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung unter
Beachtung steuerlicher Grundsätze festgelegt werden kann.


§ 4 Mitgliedschaft
1. Dem Verein gehören an
a) aktive Mitglieder (Musiker und Jungmusiker),
b) passive Mitglieder,
c) fördernde Mitglieder,
d) Ehrenmitglieder
2. Aktive Musiker sind die Musiker, Jungmusiker sowie die Mitglieder des Vorstands nach § 10
dieser Satzung.
3. Passive Mitglieder sind natürliche Personen ohne Altersbegrenzung.
4. Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die die Aufgaben des Vereins
ideell und/oder materiell fördern.
5. Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um die Blasmusik und den Verein besondere
Verdienste erworben haben und auf Vorschlag des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt
worden sind.
Zum Ehrenmitglied kann ernannt werden, wer sich um die Belange des Vereins in besonderer
Weise verdient gemacht hat.


§ 5 Aufnahme
1. Die Aufnahme als Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrags beim Vorstand.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Als Mitglied kann auf Antrag in den Verein
aufgenommen werden, wer die Zwecke des Vereins anerkennt und fördern will. Über den
schriftlichen Antrag, der bei Personen unter 18 Jahren durch die/den Erziehungsberechtigten
mit unterzeichnet sein muss, entscheidet der Vorstand.
2. Mit Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied diese Satzung und die von der
Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbedingungen (Beiträge, Ausbildungsgebühren
etc. sowie ergänzende Verbandsrichtlinien) an.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
a) Der Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei
Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären.
b) Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung,
bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins oder der angeschlossenen Verbände
verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Vereins
schädigen, können durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Dem Mitglied ist zuvor mit einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur Rechtfertigung
gegenüber dem Vorstand zu gewähren.
2. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch gegenüber dem Verein.
Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.


§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Alle Mitglieder haben das Recht
a) Nach den Bestimmungen dieser Satzung und bestehenden Ordnungen an Versammlungen
und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und sämtliche
allgemein angebotenen materiellen und ideellen Leistungen des Vereins in Anspruch zu
nehmen;
b) Ehrungen und Auszeichnungen für verdiente Mitglieder zu beantragen und zu erhalten, die
durch den Verein verliehen werden.
2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins nachhaltig zu unterstützen
und die Beschlüsse der Organe des Vereins durchzuführen.
3. Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Musikproben teilzunehmen und sich an den
musikalischen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung oder durch eine von der
Mitgliederversammlung beschlossene Beitragsordnung festgelegten finanziellen Beitragsleistungen
zu erbringen.


§ 8 Organe
Organe des Vereins sind
- die Mitgliederversammlung und
- der Vorstand


§ 9 Mitgliederversammlung
1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
2. Einladungen zur Einberufung von Jahresmitgliederversammlungen erfolgen mit einer Frist von
mindestens zwei Wochen zuvor durch öffentliche Bekanntmachung in der lokalen Presse. Der
Vorstand ist berechtigt, soweit von Seiten des Mitglieds angegeben, die schriftliche Einladung
auch an eine zuvor benannte E-Mail-Adresse zu senden.
3. Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann im Übrigen bei besonderem Bedarf im Interesse
des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine außerordentliche
Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder
dies unter Angabe der Gründe für die Einberufung gegenüber dem Vorstand verlangt.
Für die Einladungsfristen gilt Abs. 1. Der Vorstand ist jedoch berechtigt, die Einladungsfrist für
die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf eine Woche zu verkürzen,
soweit dies wegen der besonderen Bedeutung und der Dringlichkeit erforderlich wird.
4. Anträge und Anregungen sind dem Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der
Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Später gestellte Anträge werden erst in der
darauffolgenden Mitgliederversammlung behandelt.
Dringlichkeitsanträge bedürfen ansonsten der ausdrücklichen Zustimmung zur nachträglichen
Zulassung zur Mitgliederversammlung durch die anwesenden Mitglieder.
5. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die
a) Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer,
b) Entgegennahme von Berichten des Vorstands sowie der Kassenprüfer,
c) Genehmigung des Jahresabschlusses des Vereins,
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge/Aufnahmegebühren/Beendigung, den Erlass und die
Änderung von Beitragsordnungen,
e) Entlastung des Vorstands,
f) Änderung der Satzung
g) Auflösung des Vereins.
6. Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder des Vereins ab dem 14. Lebensjahr. Das
Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, jedes Mitglied hat eine Stimme. Für
juristische Personen als Fördermitglieder kann die Übertragung der Teilnahme-Berechtigung
und des Stimmrechts auf eine Person durch entsprechende Vollmacht erfolgen, die
Bevollmächtigung ist vor Beginn der Versammlung gegenüber dem Vorstand nachzuweisen.
Ansonsten ist eine Stimmrechtsübertragung grundsätzlich ausgeschlossen.
7. Mitgliederversammlungen werden grundsätzlich vom 1. Vorsitzenden, ansonsten durch den
stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die
Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
8. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist.
Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden bzw. vertretenen Mitglieder.
Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des Sitzungsleiters.
9. Abstimmungen und Wahlen sind offen durchzuführen. Eine geheime Abstimmung hat dann zu
erfolgen, wenn dies von mindestens 10 Prozent der anwesenden Mitglieder gegenüber dem
Sitzungsleiter verlangt wird.
10. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Sitzungsleiter und vom
Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 10 Gesamtvorstand
1. Der Vorstand besteht aus
a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzenden),
c) dem Schriftführer,
d) dem Kassierer,
e) dem Notenwart
f) und bis zu 4 Beisitzern
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder ist allein
vertretungsberechtigt.
3. Der Vorstand beschließt über alle laufenden Angelegenheiten des Vereins und führt die
Geschäfte des Vereins, soweit nicht die Mitgliederversammlung nach den Bestimmungen
dieser Satzung oder Gesetz zuständig ist. Weiterhin ist der Vorstand verantwortlich für die
Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verpflichtung des Dirigenten
sowie weiterer musikalischer Fachkräfte/Übungsleiter.
4. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen
Mitgliedern übertragen.
5. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von
zwei Jahren gewählt.
6. Die Mitgliederversammlung wählt für eine Amtszeit von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die
nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist zulässig.
7. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so hat in der nächsten
anstehenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt,
bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch die Aufgabe des
ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds bzw. Kassenprüfers zu übertragen. Scheidet jedoch
während der Amtsdauer mehr als die Hälfte der gewählten Mitglieder des Vorstands aus, ist
der vertretungsberechtigte Vorstand verpflichtet, umgehend, dies mit einer Frist von einem
Monat, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung von Neuwahlen einzuberufen.
8. Vor Beginn von Vorstandswahlen ist durch offene Abstimmungen ein Wahlleiter zu wählen,
dieser führt die Wahlen durch.
9. Ein Bewerber für ein Vorstandsamt oder auch als Kassenprüfer gilt als gewählt, wenn er mehr
als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder erhält. Erhält
keiner der Bewerber mehr als die Hälfte, so wird zwischen den verbleibenden beiden Bewerbern
mit der erzielten Höchststimmenzahl eine notwendige Stichwahl durchgeführt.
10. Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch seinen
Stellvertreter einberufen. Eine Einberufung für eine Vorstandssitzung hat zu erfolgen, wenn
dies mindestens von drei Vorstandsmitgliedern beantragt wird. Der Vorstand ist beschlussfähig,
wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Der Dirigent/
musikalische Leiter kann mit beratender Stimme zu Vorstandssitzungen eingeladen werden.
Der Vorstand beschließt grundsätzlich über alle Angelegenheiten, soweit er nach der Satzung
hierfür zuständig ist. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.


§ 11 Kassenprüfung
Die gewählten Kassenprüfer haben die Kassengeschäfte des Vereins nach Ablauf eines Kalenderjahres
zu prüfen und hierfür einen Prüfungsbericht abzugeben. Das Prüfungsrecht der Kassenprüfer
erstreckt sich auf die Überprüfung eines ordentlichen Finanzgebarens, ordnungsgemäßer
Kassenführung, Überprüfung des Belegwesens. Die Tätigkeit erstreckt
sich auf die rein rechnerische Überprüfung, jedoch nicht auf die sachliche Rechtfertigung von
getätigten Ausgaben.
Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder Beschluss der Mitgliederversammlung kann auch
außerhalb der jährlichen Prüfungstätigkeit eine weitere Kassenprüfung aus begründetem Anlass
vorgenommen werden.


§ 12 Satzungsänderungen
Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei
Viertel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei
Einladungen zur Mitgliederversammlung die vorgesehenen Satzungsänderungen als besonderen
Tagesordnungspunkt aufzuführen.


§ 13 Auflösung des Vereins
1. Der Verein wird aufgelöst, wenn sich dafür mindestens drei Viertel der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder der Mitgliederversammlung aussprechen.
2. Zur Auflösung muss ein schriftlicher Antrag eines Mitgliedes vorliegen. Dieser muss
Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung sein.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des
Vereins an die Stadt Haßfurt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke
zur Förderung der musikalischen/kulturellen Aufgaben zu verwenden hat.
4. Für den Fall der Durchführung einer Auflösung sind die bisherigen vertretungsberechtigen
Vorstände die Liquidatoren, soweit die Mitgliederversammlung keine anderweitige
Entscheidung trifft.


§ 14 In-Kraft-Treten
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 31. Oktober 2015 verabschiedet
und tritt sofort in Kraft.