Die Augsfelder Musikanten

Foto:Diethard Konrad

Der stark gewachsene Organisationsaufwand bei den Augsfelder Musikanten erfordert das Beschreiten neuer Wege, um das Fortbestehen zu sichern. Die Blaskapelle wird sich deshalb am Samstag, 31. Oktober, mit der Gründung eines eigenen Vereins befassen. Der soll die notwendige Organisationsform und die nötigen Strukturen bescheren, wobei die Verantwortung auf viele Schultern verteilt werden soll. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr beim Turnverein.

Mit einem Ständchen zum 70. Geburtstag des schwer erkrankten Kapellmeisters Erhard Buhlheller, der zuvor viele Jahre lang die untergegangene Augsfelder Jugendblaskapelle und die Kirchenmusikkapelle mit Herzblut betreut hatte, schlug die Geburtsstunde der Augsfelder Musikanten unter Hubert Müller. Und ab 2010, nach dem Festkommers des FC Augsfeld, waren sich die Musikanten einig, dass nur regelmäßiges Proben einen Fortschritt mit sich bringt. Bis dato war der Klangkörper durch die zusammen mit dem Kindergarten und dem Gesangverein Eintracht gestalteten Auftritte als Kirchenmusikkapelle bei den Weihnachtskonzerten immer nur einsatzbedingt zu den Proben zusammengekommen.

 

Nun aber entstand die Idee für einen ersten Blasmusikabend, der 2011 im April mit Erfolg im Saal des Gasthauses Mützel über die Bühne ging und der die folgenden Bestrebungen zur Formation einer ständigen Kapelle unter dem Namen Augsfelder Musikanten beflügelte. Der musikalische Frühschoppen an Kiliani im Gasthaus Mützel war ein weiterer Schritt. Es ging dann ständig bergauf, neue und alte Musiker wurden integriert. Mittlerweile formen rund 30 Musikanten den Klangkörper. Sie begeisterten heuer rund 250 Zuhörer beim Blasmusikabend in der Turnhalle. Eine Erfolgswelle, die sich bei den Auftritten beim Straßenfest und in Oberschwappach fortsetzte.

Quelle: www.Mainpost.de