Mit schönen, beschwingten Melodien, berührenden Liedern und anspruchsvollen Solostücken präsentierten sich die Augsfelder Musikanten unter der Leitung von Hubert Müller bei ihrem „5. Blasmusikabend“. Die Zuhörer in der voll besetzten TV-Halle in Augsfeld bejubelten die Musiker und Sänger regelrecht und gaben am Ende teilweise stehende Ovationen.

Foto: Ulrike Langer

Polka-Freuden: Die Klarinettisten Anna-Lena Bendel, Andrea Spies, Sybille Richter, Norbert Bendel, Anna Lentz und Petra Rudolph (von links) stellten ihr Können mit dem schönen Stück „Meine erste Polka“ bestens unter Beweis.

 

Die „neuen Töne“, denen sich die Augsfelder Musikanten seit fünf Jahren verschrieben haben, stehen ihnen gut. Die 30 talentierten Musikerinnen und Musikern befinden sich auf dem Weg zu einem ausgezeichneten Blasorchester. Das intensive Proben rentiert sich, und die Spielfreude der einzelnen Mitglieder der Blaskapelle gefällt dem Publikum besonders gut.

„Sie haben sich musikalisch herausgeputzt“, sagte denn auch Werner Höhn, der Bezirksvorsitzende Unterfranken und stellvertretende Präsident des Nordbayerischen Musikbundes. „In so einer Kapelle kommt es vor allem auf das harmonische Miteinander an, und das machen Sie sehr exakt. Das Programm, das Sie geboten haben, war sehr abwechslungsreich, und die Musik war hervorragend abgemischt.“

Auch Josef Hornung, der besonders den Klang der Hörner bewunderte, lobte die Blaskapelle: „Das Konzert hat mir sehr gut gefallen, und die Begeisterung der Musiker ist einfach spitze.“

Regelrecht „beflügelt“, boten die Musikanten Märsche, Polkas und Walzer sowie böhmische Blasmusik, aber auch modernere Kompositionen wie „Winnetou und Old Shatterhand“ oder das „Udo Jürgens Medley“ – und all dies mit einer lebendigen Dynamik, einem ausgewogenen Klangbild, einer schönen Phrasierung und gut eingespielten Registern. Und auch solistische Qualitäten waren zu hören.

Für die humorvolle und kurzweilige Moderation war heuer zum zweiten Mal Karl Graf zu Castell-Rüdenhausen zuständig.

Der wunderbare Abend klang mit zwei Zugaben, dem „Böhmischen Traum“ und dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“, aus.

 

Quelle: www.Mainpost.de